Weiterleitungen

Wohin führt diese URL tatsächlich?

Jeder Redirect kostet zusätzliche Ladezeit. Nach Relaunches sind Ketten aus drei oder vier Schritten keine Seltenheit. Dieses Tool verfolgt jeden Schritt einzeln und zeigt Statuscodes, Zieladressen und Zeitverluste.

Wir verfolgen bis zu acht Weiterleitungen einzeln und zeigen jeden Zwischenschritt.

Jeder Schritt wird einzeln ohne automatisches Folgen angefordert, um die Kette real abzubilden. Die Antwortzeiten werden serverseitig über unsere Infrastruktur gemessen und zeigen relative Kosten an.

Der Leitfaden hinter diesem Tool Weiterleitungen: 301 vs. 302, Ketten und Relaunches ohne Ranking-Verlust Statuscodes richtig einsetzen, warum Weiterleitungsketten Ladezeit kosten und welcher typische Relaunch-Fehler organischen Traffic zerstört. Leitfaden lesen · 3 Min. Lesezeit →

Was dieses Tool prüft

Jeder Schritt wird einzeln ohne automatisches Folgen angefordert, damit Sie die Weiterleitungskette im realen Zustand sehen.

  • Vollständige Kette Schritt für Schritt

    Jede Zwischen-URL in korrekter Reihenfolge mit dem jeweils zurückgegebenen Statuscode.

  • 301 versus 302

    Permanente Umzüge mit temporären Codes belassen das Ranking oft monatelang auf der alten URL.

  • Kettenlänge

    Wie viele Latenzschritte anfallen, bevor Inhalte rendern. Jeder Schritt kann mobil 200–400 ms kosten.

  • HTTPS und HSTS

    Ob HTTP korrekt upgegradet wird und ob HSTS den Zwischenschritt für wiederkehrende Besucher eliminiert.

  • Latenz pro Schritt

    Time to First Byte für jede Anfrage in der Kette, um Verzögerungen punktgenau aufzudecken.

  • Finaler Status

    Ob die Kette tatsächlich bei einer funktionierenden Zielseite endet.

So lesen Sie Ihr Ergebnis

Null oder ein Schritt ist völlig in Ordnung. Ein Schritt ist normal – meist http→https oder non-www→www.

Drei oder mehr Schritte sollten begradigt werden. Nicht weil Suchmaschinen scheitern, sondern weil jeder Schritt ein voller Roundtrip ist, bevor der Besucher etwas sieht. Leiten Sie die erste URL direkt auf das Ziel weiter.

Ein 302 bei einem permanenten Umzug ist eine tückische Falle. Google korrigiert dies oft erst nach Monaten, in denen die neue Seite unindexiert bleibt.

Wenn HSTS fehlt und Sie HTTP auf HTTPS leiten, erspart die Aktivierung wiederkehrenden Besuchern diesen Redirect komplett. Ein einziger Header spart jedes Mal wertvolle Ladezeit.

Endet die Kette bei einem 404-Fehler, ist die URL für alte Links unbrauchbar. Typisch für unvollständige Migrationen.

Was Weiterleitungen kosten und wann sie sinnvoll sind

301 versus 302

Ein 301 ist permanent. Suchmaschinen übertragen Rankingsignale auf das neue Ziel und ersetzen die alte URL im Index. Browser cachen ihn aggressiv – oft dauerhaft, weshalb fehlerhafte 301-Weiterleitungen schwer zu korrigieren sind.

Ein 302 ist temporär. Rankingsignale verbleiben bei der ursprünglichen URL, das Ziel wird nicht dauerhaft indexiert. Dies ist ideal für A/B-Tests, Wartungsseiten oder dynamische Sprachtrennung anhand von Accept-Language.

Der teuerste Fehler ist ein 302 für permanente Umzüge: Google versteht dies oft erst nach Monaten, in denen falsche URLs ranken.

Weiterleitungsketten

Eine Kette entsteht, wenn ein Redirect auf einen weiteren verweist: von http:// zu https://, dann von non-www zu www, dann alter Pfad zu neuem Pfad und schließlich URL-Normalisierung. Vier Schritte und vier Latenz-Runden, bevor der Browser den ersten Inhalt sieht.

Google folgt bis zu etwa zehn Schritten, daher bricht die Indexierung nicht sofort ab. Das reale Problem ist Geschwindigkeit: Auf mobilen Geräten fügt jeder Schritt 200–400 ms hinzu – was sich direkt negativ auf den Largest Contentful Paint auswirkt.

Die Lösung ist Begradigung: Leiten Sie die alte URL direkt auf das endgültige Ziel weiter statt auf den nächsten Zwischenschritt.

Endlosschleifen

Ein Redirect-Loop macht die Seite komplett unerreichbar. Typische Ursachen sind widersprüchliche Trailing-Slash-Regeln oder kollidierende HTTPS-Regeln zwischen Applikation und CDN.

Die Relaunch-Regel

Bei einem Website-Umzug benötigt jede alte URL mit Traffic oder Backlinks einen direkten 301-Redirect zum passendsten neuen Äquivalent. Nicht auf die Startseite – pauschale Weiterleitungen auf die Startseite werden als Soft-404 gewertet und übertragen kaum Rankingsignale. Eine saubere Weiterleitungsmatrix sichert Ihre Sichtbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Weiterleitungen sind zu viel?

Eine ist ideal, zwei sind akzeptabel. Ab drei Schritten sollten Ketten begradigt werden – vor allem wegen der spürbaren Ladezeitverzögerung auf Mobilgeräten. Google bricht nach rund zehn Schritten ab.

Geht durch Weiterleitungen Linkkraft verloren?

Google bestätigt seit 2016, dass 301-Redirects den vollen PageRank weitergeben; der alte '15%-Verlust'-Mythos gilt nicht mehr. Dennoch bergen lange Ketten Risiken und verlangsamen die Seite messbar. Begradigen Sie Weiterleitungen für maximale Performance.

Sollte ich HTTP auf HTTPS weiterleiten?

Ja, per 301-Redirect und anschließend HSTS aktivieren. HSTS weist den Browser an, bei Folgebesuchen direkt HTTPS zu nutzen, was den Redirect für wiederkehrende Besucher komplett eliminiert. Das spart einen vollen Roundtrip bei jedem Seitenaufruf.

Was ist mit der Weiterleitung einer alten Website auf die Startseite?

Vermeiden Sie das. Google wertet pauschale Weiterleitungen nicht verwandter URLs auf die Startseite als Soft-404 und überträgt kaum Rankingwerte. Leiten Sie jede URL auf das passendste Äquivalent weiter und lassen Sie verwaiste URLs per 410 Gone sauber aus dem Index entfernen.

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